Handgeschmiedete Schellen aus eigener Produktion

 

Bereits die ägyptische Göttin Hathor in Kuhgestalt und Opfersteine wurde vor ca. 3500 Jahren mit einer Schelle um den Hals abgebildet. Die bronzezeitlichen Pfahlbauer und später auch die Griechen und Römer haben Bronzeglöcklein gegossen. Auch aus dem Mittelalter wurden kleine Schellen und Glocken gefunden. Im 16. Jahrhundert begann man grössere Schellen zu schmieden, die etwa um 1800 die heute gebräuchlichen Formen und Dimensionen erreichten.

 

Das Geläut zeigt den Hirten den Standort und die Aktivität des Viehs an. Zudem soll es die Tiere schmücken und die Herde zusammenhalten. Das prächtige Alpabfahrtgeläut markiert das Eigentum, ist Statussymbol und der Stolz der Hirten und Herdenbesitzer. Während die Bedeutung als Herdengeläut zunehmend schwindet, sind Schellen mit verzierten Riemen als Ehrengaben bei Viehschauen, Schwing- und Älplerfesten, sowie als Geschenke für Jubiläen sehr beliebt. Bei vielen Volksbräuchen und Sportveranstaltungen sorgen Schellen für eine stimmungsvolle Geräuschkulisse. So wird der alte Brauch des Schellenschmiedes vor dem Aussterben bewahrt.

 

Der immense Zeitaufwand und die Schwierigkeit, formschöne und klangreine Schellen von Hand zu schmieden, erlauben nur eine kleine Anzahl herzustellen. Da man die Klangfülle und Höhe nur sehr schwer verändern kann, ist es auch schwierig ein sogenanntes Senntum zusammen zu stellen. Selbstverständlich reparieren wir auch sämtliche Schellen.

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